Gewerbeberechtigung

Wir nehmen Ihnen die mühevollen bürokratischen Schritte zur Erlangung der erforderlichen Gewerbeberechtigung ab.!

Für die gewerbsmäßige Ausübung einer Tätigkeit, die der Gewerbeordnung unterliegt, muss eine Gewerbeberechtigung vorhanden sein. Die Berechtigung wird durch die Gewerbeanmeldung erlangt, wenn alle in der Gewerbeordnung festgelegten Voraussetzungen gegeben sind. Die Gewerbebehörde bestätigt diese Befugnis durch die Eintragung in das Gewerberegister

Bei den Gewerben unterscheiden wir zwischen freien und reglementierten Gewerben und Teilgewerben. Bei den reglementierten Gewerben ist ein Befähigungsnachweis erforderlich, während bei den freien Gewerben keine Kenntnisse und Fähigkeiten nachgewiesen werden müssen.

Der Gewerbeordnung unterliegen grundsätzlich alle nicht verbotenen Tätigkeiten, die selbständig, regelmäßig und mit Gewinnabsicht ausgeübt werden.

Zu den Gründen, die die Ausübung eines Gewerbes ausschließen, zählen vom Strafausmaß abhängige gerichtliche Urteile, gerichtliche Vorstrafen und Finanzvergehen. Der Ausschluss gilt sowohl für den gewerberechtlichen Geschäftsführer als auch für Personen mit maßgeblichem Einfluss auf das Unternehmen. Unter gewissen Umständen kann die Bezirksverwaltungsbehörde Nachsicht von Ausschlussgründen erteilen.

Bei den „reglementierten“ Gewerben muss zusätzlich ein Befähigungsnachweis erbracht werden, meist in Form von Prüfungen (z.B. Meisterprüfung bei Handwerkern) oder durch bestimmte Berufs-ausbildungen in Verbindung mit Praxiszeiten. Fehlen diese Voraussetzungen, kann unter bestimmten Umständen auch eine individuelle Befähigung festgestellt werden.

Juristische Personen und eingetragene Personengesellschaften müssen für die Gewerbeausübung einen gewerberechtlichen Geschäftsführer bestellen. Dieser muss entweder vertretungsbefugtes Organ oder voll sozialversicherungspflichtiger Angestellter mit mindestens 20 Wochenstunden sein. Jedenfalls muss dieser die Voraussetzungen für die Gewerbeberechtigung erfüllen.

Ausländische juristische Personen oder eingetragene Personengesellschaften müssen für die Erlangung einer gewerblichen Berechtigung eine inländische Zweigniederlassung in das Firmenbuch eintragen.

Staatsangehörige von EU- und EWR Vertragsstaaten, sowie Schweizer Staatsbürger sind gewerberechtlich Inländern gleichgestellt, sofern für die Ausübung nicht die österreichische Staatsbürgerschaft erforderlich ist.

Für die Anerkennung von Befähigungsnachweisen und Gleichhaltung von Berufsqualifikationen aus EU/EWR Staaten gilt die EWR Anerkennungsordnung zur Vermeidung von Diskriminierung. Staatsangehörige von Drittstaaten benötigen eine Niederlassungsbewilligung nach dem Fremdengesetz. Die Erstniederlassungsbewilligung ist vor der Einreise nach Österreich im Ausland über die österreichische Botschaft oder das österreichische Konsulat zu beantragen. Diese Bewilligungen unterliegen einer Quotenregelung.  

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